Was ist so besonders an ... Musikern mit Chemikalienintoleranz?

"Es ist schwer, eine Musikerin mit chronischer Chemikalien­unverträglichkeit zu sein - wegen der vielen potentiellen Probleme mit Menschen, Orten und Dingen. Zuerst muss man überhaupt erstmal sein Instrument vertragen. Eine akustische Gitarre kann einen Lack tragen, auf den man reagiert. Ein oft benutztes Klavier kann feucht sein und Schimmelsporen bilden. Elektrische Instrumente können Elektro­sensibilität auslösen. Elektronische Verstärker, Aufnahmegeräte, Effektgeräte, Computer und anderes können jahrelang Chemikalien ausgasen. Es kann sein, dass man kein Studio betreten kann. Es ist schwierig, aufzunehmen und zu proben, wenn andere Musiker mitsamt ihrer Weichspüler, ihren Shampoos oder anderen Düften beteiligt sind, vor allem, wenn sie sich auch noch absichtsvoll parfümieren. Es kann sein, dass man keinen Ort für Auftritte findet, weil Handwerker giftige Baustoffe, Reinigungsmittel, Schimmelschutzmittel oder Farben verwendet haben. Zigarettenrauch ist eine Quelle von Problemen, sogar bei Open Air Konzerten. Die meisten Independentmusiker müssen aber auftreten, um ihre CD's zu verkaufen." (Treesha De France, Musikerin mit MCS, Arizona)


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