Atemschutz
Für Künstler mit Allergien, Asthma und Umwelterkrankungen ist eine Atemschutzmaske bei manchen Kunstarten unerlässlich! Dabei ist es wichtig, genau die Schadstoffe zu kennen, die man einatmen wird. Im Falle von Acrylmalerei sind dies beispielsweise Ammonium und Formaldehyd, im Falle der Ölmalerei Terpene und Lösungsmittel etc. Baumwollmasken mit Kohlefilter sind generell nicht ausreichend! Sie halten weder Feinstäube ab, noch sind sie für entstehende Ausgasungen und Lösungsmittel geeignet. Am besten ist es, eine Maske mit auswechselbarem Filter zu benutzen. Die einfachen Masken von 3M lassen bestimmte Gase durch, da sie nicht dicht genug schließen und sind daher nicht für alle Kunstarten geeignet. Gut geeignet sind hingegen leichte Halbmaske wie die Moldex M 8002 mit aufschraubbaren Filtern, die für verschiedene Schadstoffarten geeignet sind. Man kann dann jeweils die Filterart kaufen, die einen sicher schützt. Vorher sollte man genau die anfallende Schadstoffart feststellen und sich gegebenenfalls beraten lassen. Ein gravierender Nachteil solcher Masken ist die Tatsache, dass der flexible Gesichtsteil meist aus Gummi gefertigt ist, das bei vielen Menschen Probleme auslöst. Deswegen ohne Atemschutz-Maske zu malen, ist aber keine Option. Lieber sollte man dann die entsprechende Kunstart als ungeeignet ansehen, so schwer es auch fällt! |