Binder

Der Wert eines Binders liegt darin, eine Farbe besser mit einem Untergrund zu verbinden. Acryl und Vinylbinder werden in kommerziell hergestellten Farben am Häufigsten verwendet. Sie entstehen aus Beiprodukten raffinierten Erdöls. Naturfarben haben Binder, die aus Stärke, Milchproteinen oder Leinöl hergestellt werden. Sie sind auf jeden Fall vorzuziehen. Grundsätzlich ist ein Acrylbinder häufig ein stark riechendes Produkt, es muss jedoch nicht notwendigerweise gefährlich sein. Acrylbinder können einer zu stumpfen oder zu trocken gewordenen Farbe beigemischt werden, um sie zu verdünnen oder geschmeidiger zu machen.

Tipp: Man kann seine Bilder statt mit Firnis auch mit Acrylbindern wie Capaplex oder Caparol behandeln, um giftige Fixiermittel zu meiden. Der Nachteil liegt darin, dass man Firnisse abnehmen kann, Binder jedoch nicht. Im Laufe der Jahre setzt sich unweigerlich Staub auf der Leinwand fest. Empfehlenswert wäre daher, Bilder lieber auf Papier und hinter Glas zu bewahren, da man so alle Fixiermittel meiden kann. Nimmt man eine gute Acrylfarbe und einen geeigneten Untergrund, muss aber eigentlich kein Fixierer benutzt werden.



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