Enkaustik

Enkaustikmalerei ist derzeit schwer in Mode und wird mit Pigmenten ausgeführt, die in geschmolzenem Wachs (Bienenwachs) vermalt werden. Maleisen oder Heißluftpistolen kommen gelegentlich zum Einsatz, man kann aber auch mit dem Pinsel die heiße Masse auf den Bildträger auftragen. Die relativ aufwändige Technik war schon unter den alten Griechen und Römern bekannt. Der große Vorteil dieser Malerei ist, dass sie ohne Firnis wasserbeständig ist. Man kennt mit Enkaustik bemalte Sarkophage aus Ägypten und römische Wandmalereien aus Pompeji.Um die Wachse leichter vermalbar zu machen, werden heute zuweilen andere Stoffe wie trocknende Öle (z.B. Nussöl), Kunstharz oder andere Harze und Terpentinersatz zugesetzt. Davon abgesehen ist es gefährlich, mit losen Pigmenten zu arbeiten! Erhitztes Wachs kann außerdem Schadstoffe wie Acrolein und Formaldehyd ausgasen. Ein absolutes No-Go für Künstler mit Chemikalienintoleranz!


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