Keilrahmen

Fertige Keilrahmen für die Malerei sollten immer die beste Qualität haben, weil sie sich sonst verziehen. Ein Einkauf bei renommierten Geschäften und Großversandhäusern wie Boesner und Gerstäcker ist zwar etwas teurer, lohnt sich aber letzten Endes! Als Discounter ist der Creativ Discount empfehlenswert. Uns wurden auch die Keilrahmen von Herklotz empfohlen. Alle haben Homepages im Internet und übrigens auch hervorragende Kataloge für Künstlermaterial!

Die Kunstzeitschrift „Atelier“ berichtete in ihrer Nummer 162, Ausgabe 2/09, dass giftig ausdünstende Keilrahmen und Leinwände aus China offenbar immer öfter in den Handel gelangen. Diese wurden anscheinend bei einem Bürowarenhändler zu günstigem Preis angeboten. Das bestätigt meinen obigen Rat! Ich habe bei Boesner und im Creativ Discount schon diverse Keilrahmen unterschiedlicher Firmen und anderes Künstlermaterial bestellt und niemals Geruchs- oder Qualitäts-Probleme gehabt.

Falls doch mal ein Keilrahmen sich verzieht, kann man ihn von hinten mit Wasser einstreichen und dann auf einen Tisch spannen, bis er trocken ist. Hilft das nicht, muss man die Leinwand abnehmen und einen neuen Leistenrahmen basteln.

Ein zweites Problem, das relativ häufig vorkommt, wenn man ausstellt, ist, dass die Leinwand Gerüche angenommen hat. In diesem Falle sollte man sie mit der Oberfläche auf einen Tisch legen und innen dicht mit Zeolithgranulat bestreuen. 24 Stunden einwirken lassen und notfalls wiederholen. Notfalls erreicht man mit Kaiser Natron denselben Zweck. Anschließend absaugen!



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