Scherenschnitt

Scherenschnitt ist eine alte Technik, die zu Unrecht ein bißchen in Vergessenheit geraten ist. Man verbindet sie mit dem 18. und 19. Jahrhundert, als die Silhouetten unserer Großeltern aus schwarzem Papier geschnitten aus dem ovalen Rahmen blickten. Wenn wir uns heutzutage aber im Internet umsehen, entdecken wir, dass es Scherenschnitte auch in Ländern wie Japan und Polen gibt – und dass sie dort ganz anders verstanden werden! Scherenschnitte sind auf jeden Fall eine Kunst für sich.

Man braucht nichts als eine schere, eine Idee und Papier. Es muss nicht unbedingt schwarzes sein! Wer Probleme mit Papiersorten hat, sollte ungebleichte Naturpapiere wählen. Die feine schere ist natürlich schwer zu handhaben, wenn man schmerzende Finger- oder handgelenke hat – aber für alle anderen sind Scherenschnitte eine interessante Kunsttechnik. Es gibt sogar einen deutschen Scherenschnittverein mit 350 Mitgliedern und eigener Zeitschrift!

Wunderbar künstlerische Scherenschnitte, die in die heutige Zeit passen, findet man auf dieser Homepage: http:/www.angela-holzer.de/. Weitere Seiten mit eigenständigen Arbeiten findet man unter http://www.beatricecoron.com oder http://www.petercallesen.com. Callesen setzt Papierschnitte in Kombination mit kleinen Objekten ein und erschafft so eine einzigartige Kunstform.



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