Temperafarben
Temperafarben werden generell aus Pigmenten hergestellt, die in Emulsionen von Öl, Ei (Eitempera), Caseingum oder Wachs eingebracht werden. Bei den kommerziellen Temperafarben werden Konservierungsmittel zugesetzt, die eine Invasion von mikroorganismen verhindern sollen. Man kann Temperafargen aber auch selber herstellen, am Bekanntesten ist die so genannte Eitempera, die man als sicher ansehen kann. Man sollte jedoch beachten, dass das Hantieren mit losen Pigmenten ohne eine entsprechende Maske mit Partikelfilter grundsätzlich gesundheitsgefährdend ist. Pigmente sind Feinstäube. Eitempera haben schon die alten Meister verwendet. Es ist die älteste Form, lose Pigmente mit einem Malmittel zu verbinden. Man nutzte Eitempera in der Ikonenmalerei, Mumienporträts oder als Untermalung für ein Ölbild. Man nimmt ein Teil Eigelb, ein Teil Wasser und einen Teil Leinöl und emulgiert diese durch verquirlen. Die Deckkraft hängt von der Dichte der Pigmentierung ab. Falls man eine dichtere Konsistenz braucht, kann man feine Kreide einrühren, die ebenfalls Feinstaub ist! |