Wasserfarben

Wasserfarben klingen wie eine ungiftige Art, zu malen. Dem ist aber keineswegs so. man muss sich vergegenwärtigen, dass auch Wasserfarben oder Tuschen standardisiert und gebunden werden müssen. Sie bestehen generell aus Pigmenten, Konservierungsmitteln und Bindern wie Gummi Arabicum oder Traganthgummi. Das Konservierungsmittel ist häufig Paraformaldehyde. Flüssige wasserfarben wie Plakafarben können außerdem noch  Wasser, Glyzerin, Glucose und andere nicht genannte Materialien enthalten. Plakafarbe insbesondere duftet stark und sollte von MCS-Betroffenen gemieden werden. Beide arten von Wasserfarben können kleine Mengen von krebserregendem Formaldehyd ausgasen, was den meisten Hobbykünstlern unbekannt sein dürfte.

Daniel Smith Wasserfarben wurden von unseren amerikanischen Mitgliedern als einigermaßen verträglich beschrieben. Andere Marken können ebenso vertragen werden. Individuelle Verträglichkeits-Testungen sind immer notwendig. Die meisten betroffenen vertragen jedoch aus den oben genannten Gründen keine Wasserfarben oder Tuschen.

Interessant für MCS-Betroffene sind die wasservermalbaren Farben der amerikanischen Firma Lithocoal. Wenn man das Bild fertig hat, bäckt man es eine kurze Zeit im Backofen und fixiert so die Farbe auf dem Blatt. Die Firma bietet auch andere sichere Produkte wie Kohlemalstifte an.



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