Was ist so besonders an ... Textilkünstlern mit Chemikalienintoleranz?

“Wenn jemand Chemische Intoleranz hat, wird es schwer für ihn, in die Welt der textilen Künste einzutauchen. Selbst dann, wenn die betroffene Person Naturmaterialien benutzt und die Welt der Polyester umgeht, können die Färbemittel und Chemikalien an den Stoffen  Reaktionen auslösen, sogar noch in kleiner Dosierung.

Wenn man mit Textilien arbeitet, arbeitet man mit den Händen. Man fasst Materialien an, lässt sie durch die Hände gleiten und bügelt sie. Erhitzte Stoffe gasen noch weit stärker Chemikalien aus. Manche Betroffenen kommen etwas besser klar, wenn sie die Stoffe mehrfach waschen, bevor sie sie benutzen, um wenigstens die schlimmsten Chemikalien auszuwaschen. Manche Menschen müssen die ganze Zeit eine Schutzmaske tragen, wenn sie mit Faden und Stoffen arbeiten. Man muss jedoch immer mit bösen Fallen rechnen, weil sich die Firmen immer wieder etwas Neues einfallen lassen, um Stoffe zu „verbessern“. Das bedeutet in der Regel, dass sie anschließend noch giftiger sind.” (Alexandra Henry, Textilkünstlerin, Dallas (USA)



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